http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client temporäre Freigabe ================== # Allgemein sudo mount -t smbfs -o username=,password= /// # Beispiel sudo mount -t smbfs -o username=otto,password= //compaq/share /media/austausch Um sich auf eine Freigabe in einer Windowsdomäne zu verbinden, muss der Domänenname mit angegeben werden: sudo mount -t smbfs -o username=/,password= /// Wenn Samba benutzt wird, um Freigaben zwischen Linux-Systemen zu verwalten, müssen zusätzlich noch die Benutzerkennung (UID) und die Gruppenkennung (GID) angegeben werden, sonst wird das Verzeichnis mit Root-Rechten eingehängt und ist für den normalen Benutzer nicht beschreibbar. Die UIDs und GIDs können als Zahl oder als Text angegeben werden. # Allgemein sudo mount -t smbfs -o username=,password=,uid=,gid= /// # Beispiel sudo mount -t smbfs -o username=otto,password=geheim,uid=1000,gid=1000 //compaq/share /media/austausch Hinweis: Um das Passwort nicht im Klartext eingeben zu müssen, kann die Option weggelassen werden, es erfolgt dann eine Eingabeaufforderung, in der das Passwort verdeckt eingegeben werden kann. Festes Einbinden¶ ================ Zunächst wird wie oben beschrieben ein Mountpunkt erstellt. Um nun eine Freigabe fest in das System einzubinden, ist diese in die Datei /etc/fstab [3] einzutragen. Wird ein Passwort für die Freigabe benötigt, so wäre es recht unsicher das Passwort in die fstab zu schreiben, da jeder Benutzer des Systems Zugriff auf diese Datei hat. Daher sollte man Login-Daten in einer extra Datei hinterlegen und in den Mount-Optionen darauf verweisen. Zunächst erstellt man eine Textdatei mit dem Namen .smbcredentials im eigenen Homeverzeichnis und trägt folgenden Inhalt ein. username=BENUTZERNAME password=PASSWORT Damit die Datei nur vom Besitzer eingesehen werden kann, setzt man die Rechte entsprechend sudo chmod 600 ~/.smbcredentials Um die Freigabe nun in das System einzubinden, kann man zwei unterschiedliche Protokolle nutzen. Einmal SMB und die erweiterte Version dieses Protokolles CIFS. Mehr dazu unter SMB {de} smbfs¶ ===== Achtung! Unter Dapper Drake und Edgy Eft kommt es bei einigen Benutzern zu Problemen bei der Benutzung von smbfs in Verbindung mit Hal. Als Workaround bzw. Alternative eignet sich cifs (siehe unten). Hierfür öffnet man die /etc/fstab in einem Texteditor [3] und trägt die Freigabe ein # Allgemein /// smbfs credentials= 0 0 # Beispiel //compaq/share /media/austausch smbfs credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0 Auf diese Weise wird eine Windows- oder Samba-Freigabe beim Systemstart automatisch eingebunden. Unabhängig davon darf mit smbmount eine Freigabe nur mit Root-Rechten eingebunden werden. Sollen normale Benutzer Freigaben einhängen dürfen, müsste smbmount mit SUID-Root ausgeführt werden, was eine Sicherheitslücke provozieren würde. Die Desktop-Umgebungen stellen für dieses Problem andere Lösungen zur Verfügung. Um dem normalen Benutzer vollen Schreib- und Lesezugriff zu geben, gibt man auch hier wie oben beschrieben die UIDs und die GIDs mit ein. # Allgemein /// smbfs credentials=,uid=,gid= 0 0 # Beispiel //compaq/share /media/austausch smbfs credentials=/home/otto/.smbcredentials,uid=1000,gid=1000 0 0 Automatische Suche nach SMB-Ressourcen im Netz mit FUSE # http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE, http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE/FuseSMB ================== einbinden (mount)¶ Um FuseSMB zu benutzen, muss zuerst ein Verzeichnis im Persönlichen Ordner (Homeverzeichnis) erstellt werden, z.B. fusesmb. Danach genügt folgender Befehl im Terminal [3], um das Programm zu starten. sudo fusesmb /home/[Benutzername]/fusesmb -o allow_other Im Verzeichnis ~/fusesmb werden nun alle freigegebenen Netzlaufwerke gelistet und können komfortabel mit einem Dateimanager betrachtet werden. Wie bei allen FUSE-Modulen ist der Zugriff auf das Verzeichnis nur auf den jeweiligen Benutzer beschränkt. In diesem Fall nutzten wir sudo und somit kann normalerweise nur root auf die Dateien zugreifen. Diese Beschränkung kann aber mit den Standard FUSE Parametern -o allow_other gelockert werden (siehe auch hier). aushängen (umount)¶ Das Verzeichnis kann man wie folgt unmounten: sudo fusermount -u ~/fusesmb Den Befehl muss man mit Rootrechten ausführen, ansonsten erhält man eine irritierende Fehlermeldung, das der Mountpunkt nicht in der /etc/mtab stehen würde!