Streamdev-plugin ================ https://www.yavdr.org/documentation/0.4/de/ch02s07.html Für den Zugriff über SVDRP (z.B. wenn ein anderer VDR mit Streamdev-Client Plugin zugreifen können soll) muss die Datei /etc/vdr/svdrphosts.conf wie unter SVDRP beschrieben angepasst werden. Für den Zugriff auf die von Streamdev-Server bereitgestellten Transportströme muss außerdem die Datei /etv/vdr/plugins/streamdev-server/streamdevhosts.conf angepasst werden. Diese Datei ist unter yaVDR 0.4 getemplated. Beispieleinträge für /etc/vdr/plugins/streamdev-server/streamdevhosts.conf. 127.0.0.1 1 192.168.1.115 2 192.168.1.0/24 3 192.168.0.0/16 4 0.0.0.0/0 5 1 Dieser Eintrag darf nicht entfernt werden, da sonst der VDR mit bestimmten Plugins nicht mehr richtig funktioniert! 2 Erlaubt dem Rechner mit der IP 192.168.1.115 den Zugriff 3 Erlaubt allen Rechnern, mit der IP 192.168.1.xxx den Zugriff 4 Erlaubt allen Rechnern in einem Class C Netzwerk (also mit IP 192.168.xxx.xxx, Standardeinstellung in yaVDR 0.4) den Zugriff auf den Streamdev-Server. 5 Erlaubt allen Rechnern unabhängig von ihrer IP den Zugriff (Achtung: Nicht empfohlen, da damit ein ungeschützter Zugriff auf die Kanäle des VDR von außerhalb des eigenen Netzwerks möglich ist, falls der VDR nicht durch einen Router mit NAT oder eine Firewall gesichert ist!) Der Streamdev-Server stellt auf Port 3000 eine Webinterface mit Links zu den von ihm angeboteten Streams bereit. Unter http://:3000/channels.m3u kann man eine Playlist mit allen Sendern herunterladen. Ein geeigneter Stream-Client ist z.B. der VLC Media Player. http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Streaming *** Streaming mittels VLC in short: in VLC Netzwerkstream öffnen / Netzweradresse eingeben: http://192.168.178.126:3000/PES/3 (Die 3 ist die Kanal-Nummer, entsprechend der Reihenfolge der Kanäle in channels.conf) s.u. Eigene channels.conf nehmen und dann: Mit dem Skript vdr-channel2stream-adr.sh > stream-list lässt sich eine Liste stream.list aller Stream-URLs aus der eigenen channels.conf generieren. Dazu mit createXSPFplaylist.pl -d -p > playlist.xspf die Playlist erstellen und anschließend VLC starten, z.B. mit vlc --open playlist.xspf *** Der Stream vom Streamdev-plugin kann - durch Angabe der Streaming-URL, z.B. mplayer http://192.168.0.200:3000/PES/3 - durch das Webinterface von streamdev - Webinterfaces wie Vdradmin AM oder Xxv abgerufen werden. - Streaming mittels VLC Linux Damit VLC 0.8.6 unter Linux überhaupt etwas anzeigt, muss man PS oder PES einstellen, mit TS arbeitet der VLC nicht zusammen und zeigt nichts, nicht mal eine Fehlermeldung an, sondern empfängt die Daten nur und schmeißt sie weg. Um relativ einfach zwischen den Kanälen umzuschalten, kann man mit createXSPFplaylist.pl[3] eine XSPF[4] konforme Playlist erstellen, welche als Wiedergabeliste für VLC gelten kann. Dazu mit createXSPFplaylist.pl -d -p > playlist.xspf die Playlist erstellen und anschließend VLC starten, z.B. mit vlc --open playlist.xspf *** Aufbau der URL Die URL (Uniform Resource Locator) definiert den gewünschten Fernsehkanal, der über das Netzwerk angezeigt werden soll. Eine Clientanwendung spricht dabei jeden einzelnen Fernsehkanal des VDR über eine eigene URL-Adresse an. Der Aufbau einer URL entspricht dem normalen Zugriff auf Internetseiten im Browser, da das HTTP-Protokoll als Steuerkanal verwendet wird. Die URL Adresse http://192.168.0.200:3000/PES/3 setzt sich wie folgt zusammen: http:// : Netzwerkprotokoll 192.168.0.200 : IP des VDR-Rechners 3000 : Port über den das Streamdev streamt (s. OSD|Einstellungen) PES : Datenkodierung, zur Verfügung stehen PES, TS, PS, ES und Extern 3 : Kanal-Nummer, entsprechend der Reihenfolge der Kanäle in channels.conf +2 : ein optionaler Parameter, der den verwendeten Audiokanal angibt : http://192.168.0.200:3000/PES/3+2 Alternativ zur Kanalnummer, die sich ja durch Verschiebungen in der Kanalliste ändern kann, kann in der URL auch eine eindeutige Kanal-ID übergeben werden, z.B. für die ARD auf Astra S19.2E : http://192.168.1.200:3000/PES/S19.2E-1-1101-28106 . Diese Kanal ID hat das Format Quelle-NID-TID-SID der Einträge aus der channels.conf. Wird die URL http://192.168.1.200:3000, ohne weitere Parameter im Browser aufgerufen, erstellt das Streamdev-plugin eine Webseite, die als Basis für das Streaming von Fernsehkanälen verwendet werden kann. Diese einfache Webseite enthält eine Linkliste der Stream-URLs aller Kanäle des VDR. Mit diesem Skript lässt sich eine Liste aller Stream-URLs aus der eigenen channels.conf generieren. VDRADRESS="192.168.0.200" && \ CHANNELSCONF="/etc/vdr/channels.conf" && \ VDRPORT="3000" && STREAMTYP="PS" && \ cat $CHANNELSCONF | sed \ 's/^\([^\;]*\)[^:]*\:\([^:]*\:[^:]*\)\:\([^:]*\)\:\([^:]*\:[^:]*\:[^:]*\:[^:]*\:[^:]*\:\)\([^:]*\)\:\([^:]*\)\:\([^:]*\)\:\(.*\)$/http:\/\/'$VDRADRESS':'$VDRPORT'\/'$STREAMTYP'\/\3-\6-\7-\5\ #\ \ \1/g' *** Streaming mittels VLC Eine Alternative v.a. für ältere Rechner stellt ein aktueller VideoLanClient (VLC) dar. Die Version 0.8.4 spielt beispielsweise bereits an einem Macintosh G3 333MHz unter leichtem Ruckeln ab - deutlich besser als mit einem aktuellen MPlayer. VLC ist am Macintosh für ältere Rechner empfehlenswert, es gibt aber auch Einschränkungen: [2] Mac OSX (Intel) Zumindest ab Version 0.8.5 funktioniert VLC recht gut auf einem Intel Mac ! Für ARD Sender PES, der Rest PS und Radio ES. - Linux Damit VLC 0.8.6 unter Linux überhaupt etwas anzeigt, muss man PS oder PES einstellen, mit TS arbeitet der VLC nicht zusammen und zeigt nichts, nicht mal eine Fehlermeldung an, sondern empfängt die Daten nur und schmeißt sie weg. Um relativ einfach zwischen den Kanälen umzuschalten, kann man mit createXSPFplaylist.pl[3] eine XSPF[4] konforme Playlist erstellen, welche als Wiedergabeliste für VLC gelten kann. Dazu mit createXSPFplaylist.pl -d -p > playlist.xspf die Playlist erstellen und anschließend VLC starten, z.B. mit vlc --open playlist.xspf