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Windows
XP: Unterstützt keine UEFI-Rechner.
(S)ATA-Festlatten arbeiten seit 30 Jahren mit der
Logischen-Blockadressierungs-Technik (LBA), deren Limit 2,1
TByte sind. Aktuelle BIOS-Versionen, Mainstream-Betriebssysteme
und auch Linux arbeiten mit LBA und können somit nativ nur 2,1
TByte auf einer Festplatte ansprechen. Der Nachfolger Long
Logical Block Adressing (LLBA) wäre die Lösung, braucht aber
noch etwas Zeit bis die entsprechenden Hersteller die Technik
integriert haben. Allerdings sollen nur 64-Bit-Betriebssysteme
wie zum Beispiel Windows 7 (64 Bit) das Update erhalten.
Windows XP - auch dessen seltenere 64-Bit-Version - bleibt
außen vor beziehungsweise muss mit Notlösungen auskommen.
Ebenso sind Rechner mit älteren BIOS-Versionen betroffen - bei
UEFI, dem inoffiziellen Nachfolger des BIOS, ist dies jedoch
nicht der Fall. Das Problem auch hier: UEFI ist aktuell noch
nicht weit verbreitet und wird nur auf wenigen Mainboards
angeboten.
Die Windows-XP-Probematik Prinzipiell
sollten Sie 3-TByte-Festplatten nicht mit Windows XP verwenden.
Wer das beliebte Betriebssystem nicht aufgeben will, muss sich
mit Festplatten bis maximal 2,1 TByte begnügen. In manchen
Fällen bieten die Festplatten-Hersteller jedoch spezielle
Tools an, die auch unter Windows XP funktionieren. Bei Seagate
gibt es den Disc
Wizard, der genau diese Aufgabe übernimmt und die volle
Kapazität auch unter Windows XP gewährleistet.
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UEFI:
Die beste Lösung, um Probleme mit 3-TByte-Drives zu umgehen.
Boot- oder Daten-Laufwerk Windows-7- und
Vista-Nutzer haben es da schon leichter, aber dennoch keinen
Freifahrtsschein. PC-Systeme mit dem klassischen BIOS benutzen
einen "Master Boot Record" (MBR). Dieser spricht
Disk-Größen von maximal 2,2 TByte an. Mehr geht nicht; auch
austricksen funktioniert nicht. Die Hersteller-Tools umgehen
das Problem, indem zwei Partitionen erstellt werden. Die
primäre Boot-Partition wird auf 2,2 TByte definiert; der Rest
als angehängtes virtuelles Laufwerk ergänzt. So können Sie
mit Hilfe der Programme von der Platte booten und die volle
Kapazität ausnutzen.
Glück, wer UEFI hat UEFI,
der inoffizielle Nachfolger des BIOS, nutzt "GUID
Partition Tables" (GPT) statt des MBR. Hiermit können
problemlos Drives angesprochen werden, die 3 TByte oder mehr
Speicher anbieten. UEFI-Systeme verbreiten sich erst langsam.
2011 schwenken jedoch viele Mainboard-Hersteller auf den neuen
Standard. Wer sich also ein nagelneues System kauft, hat gute
Chancen, UEFI darauf zu finden.
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Samsung
EcoGreen F4: Sehr preiswerte 2-TByte-Festplatte.
Fazit 3-TByte-Platten sind momentan noch ein
Problem. Zwar können Hersteller-Tools und -Treiber einige
Probleme aus der Welt schaffen, so richtig einfach ist die
Nutzung aber nicht. Wer ein UEFI-System samt
64-Bit-Betriebssystem besitzt, darf unbehelligt zugreifen. Hier
bestehen nämlich keinerlei Probleme. Wer jedoch einen älteren
PC samt normalem PC-BIOS besitzt, sollte sich lieber
anderweitig umsehen. Wie wäre es mit einer Kombination aus
einer 2- und einer 1-TByte-Platte? So haben Sie die gleicher
Speichermenge, können ein Laufwerk als Boot-Drive nutzen und
das andere für Ihre Daten.
Wir empfehlen Ihnen hier
die Samsung
EcoGreen F4 mit 2 TByte Speicher und die sehr flotte
Samsung
SpinPoint F3 mit 1 TByte Volumen. Neben der sicheren
Kombination, die auch mit Windows XP problemlos funktioniert,
haben Sie noch einen weiteren Vorteil - den Preis. Während
eine 3-TByte-SATA-Platte bei etwa 160 Euro liegt, kosten unsere
Alternativen zusammen nur rund 110 Euro. So sparen Sie sich
satte 50 Euro - und allerlei potentielle Probleme.
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