Die FAQ ist noch ziemlich unvollständig und bisher wohl nur absoluten Anfängern ein Hilfe, aber wir werden daran arbeiten! -Versprochen! -Ergänzungen bitte an mich!
FAQ "Home-Netzwerke unter 9x-Windowsen"
Version 0.33 vom 05.03.2001
© 2001 by Paul Muster
Fragen, die sich aus dem Text ergeben, sollten in den entsprechen Newsgruppen gestellt werden, dort erfolgt eventuell eine Bearbeitung; Der Author dieses Textes ist bereits überlastet. Eine kleine Auswahl der Gruppen am Ende des Textes.
Die Benutzung geschieht auf eigenen Gefahr und Risiko, ich bin auf keinen Fall fuer irgendetwas aus/in dieser FAQ haftpflichtig. Die FAQ ist natürlich nicht vollständig und enthält möglicherweise auch Fehler. Wer sich darauf verlässt, ist selbst schuld ;-) und möge mir dann bitte den Fehler mitteilen.
Möglicherweise habe ich nicht alle zitierten Personen persönlich gefragt. Falls jemand nicht damit einverstanden ist, bitte ich darum, mich schnell zu informieren! Dann wird der Teil natürlich sofort gestrichen und neuformuliert.
Diese Fassung darf komplett mit allen Teilen in vollem Umfang frei benutzt werden, solange damit/dafuer kein Geld verlangt wird.
I. Begriffe
1. Leitungen:
a) Das sogenannte "BNC"-Kabel, auch "Koaxialkabel" genannt. Das ist ein Koaxialkabel mit der Bezeichnung RG58. Es wird auch "BNC"-Kabel genannt in Anlehnung an "Broadcast Network Cable". Die Verbindungen werden über "Bayonet Nut Coupling"-Kupplungen hergestellt. Einer anderen Meinung nach kommt der Name von "British Naval Connector". Für diese Art der Verkabelung müssen T-Stücke und End- (=Abschluss-) Widerstände benutzt werden.
b) Die zweite Möglichkeit ist "twisted pair"-Leitung. Twisted Pair-Leitung besteht üblicherweise aus 8 paarweise miteinander verdrillten Adern. Man unterscheidet UTP, FTP, SUTP, SFTP und SSTP. Dabei steht das TP jeweils fuer Twisted Pair, das F füer foiled (Folienschirm), das S fuer Screened (also Geflechtschirm) Bei drei Buchstaben (inkl "TP") bezeichnet der erste die Schirmung, die um alle vier Paare ist. Bei vier Buchstaben ist der erste die äussere, der zweite die innere Abschirmung. Nach dem EMV-Gesetz sind in Deutschland nur Netzwerkleitungen zulässig, die geschirmt sind und deren Schirm beidseitig angeschlossen und einseitig geerdet ist. Um Erdschleifen zu vermeiden wird üblicherweise ein evtl. vorhandenes Patchpanel geerdet.
2. "cat" :
Kupferleitung (Twisted Pair)
Typ Spezifikation spezifiziert bis Impedanz Einsatzgebiet STP IBM Typ 1/9 20 MHz 150 [Ohm] 4- und 16-MBit-Token-Ring, 3270- und 5250-Terminals UTP-1 Kat 1 EIA/TIA-568 100 [Ohm] Analoge Sprachübertragung, Alarmsysteme UTP-2 Kat 2 EIA/TIA-568 100 [Ohm] IBM-Verkabelung Typ 3 (Sprache), EIA-232 UTP-3 Kat 3 EIA/TIA-56816 MHz 100 [Ohm] 10BaseT,100BaseT4,100VG-Anylan,4-MBit-Token-Ring,ISDN UTP-4 Kat 4 EIA/TIA-568 20 MHz 100 [Ohm] 16-MBit-Token-Ring UTP-5 Kat 5 EIA/TIA-568 100 MHz 100 [Ohm] 100BaseTX, ATM (155 MBps), SONET, SDH
Die Belegung der RJ45-Stecker (um das hergestellte Kabel dann als Netzwerkkabel für 10(0)BaseT(X) zu verwenden) ist:
Name Pin Kabelfarbe Pin Name TX+ 1 White/Orange 1 TX+ TX- 2 Orange 2 TX- RX+ 3 White/Green 3 RX+ 4 Blue 4 5 White/Blue 5 RX- 6 Green 6 RX- 7 White/Brown 7 8 Brown 8
3. duplex:
Half-Duplex: es werden immer nur in eine Richtung Daten übertragen.
Full-Duplex: mehrere NWKen können Daten senden. Full-Duplex geht generell (!) nur zwischen 2 Geräten gleichzeitig, also: entweder via Crossover-Kabel zwischen zwei Rechnern oder zwischen Rechner und Switch und bedeutet, dass Sender und Empfänger gleichzeitig senden und empfangen können, was theoretisch einer Verdoppelung der Gesamtgeschwindigkeit entspricht. Full-Duplex ist nur in Verbindung mit einem Switch oder cross-over-Kabel möglich. Wenn ein Hub oder BNC verwendet wird, ist Full-Duplex nicht möglich.
4. Hub
Ein Hub ist eigentlich nichts weiter als ein Datenverteiler, der alle angeschlossenen Geräte (PCs) mit Daten versorgt. Egal, welcher von denen was und wieviel haben will, jeder PC bekommt alles, was über die Leitungen läuft.
[Dennis Sterzenbach]
5. Switch
Ein Switch verbindet zwei angeschlossene Geräte direkt miteinander. Er schaltet eine direkte Leitung, so daß eine bessere Datenrate als bei einem Hub gewährleistet ist, da keine Kollisionen zwischen den Geräten entstehen können.
Beispiel:
4 vernetzte PC's. PC 1 möchte PC 3 Daten senden und PC 2 möchte PC 4 Daten senden.
Ein Hub würde jetzt die Daten von PC 1 nach PC 2, 3 und 4 und die Daten von PC 2 nach PC 1, 3 und 4 senden. So entsteht auf der Leitung vom Hub zu PC 1 und zu PC 2 eine Kollision, da PC 1 senden möchte und gleichzeitig aber Daten empfängt (ebenso PC 2). Deswegen geht beim Hub auch nur Half-Duplex.
Ein Switch schaltet jetzt die Leitungen zwischen PC 1 und PC 3 einerseits und zwischen PC 2 und PC 4 andererseits. Es entstehen keine Kollisionen.
[Bernd Postaremczak]
6. Topologie:
Man unterscheidet beim Aufbau eines Netzwerks die grundlegenden Topologien. Am weitesten verbreitet sind die drei folgenden:
1) Bustopologie
2) Sterntopologie
3) Ringtopologie"Topologie" bedeutet den grundlegenden Aufbau eines Netzwerks.
1) Bustopologie
Diese Topologie wird in erster Linie für peer-to-peer Netzwerke benutzt, siehe dazu unten. Die Computer werden hier über ein Koaxialkabel RG58 miteinander verbunden. Dieses Kabel ist eine normale Koaxleitung mit 50 Ohm Abschlusswiederständen an beiden Enden, wie sie auch für Fernseher verwendet wird. Die Fernsehkabel kann man hier aber nicht verwenden, da sie nicht genug abgeschirmt sind und Störungen produzieren können und weil sie einen anderen Wellenwiderstand (75Ohm) als RG58-Kabel (50Ohm) haben. Bei einigen Leuten funktioniert es auch mit Fernsehkabel - jedoch dürften sich wegen der grundlegenden Unterschiede auch die Spezifikationen stark verändern. Wir empfehlen es daher nicht und für ein zuverlässiges einwandfreies Funktionieren sollte man doch lieber RG58-Kabel verwenden.
Wenn die Computer über die Koaxialleitungen verbunden sind, wird an die beiden Enden der Leitung jeweils ein sogenannter "Terminator" aufgesteckt, um sonst auftretende Reflexionen im Kabel zu vermeiden.
Die einzelnen Segmente aus Koaxialkabeln dürfen maximal 185 Meter lang sein.
Es sind Stichleitungen vom Bus zur Netzwerkkarte mit maximal 30 cm Länge erlaubt.
Netzwerkkarten dieser Topologie sind normalerweise sogenannte NE2000-Karten (das ist der Standard.) In den Karten befindet sich ein sog. Transceiver, an diesem wiederum ist ein BNC-Anschluss für die Netzwerkkabel vorhanden.
Die Bustopologie ist in erster Linie für kleine Netzwerke vorgesehen, maximal lassen sich damit 30 Computer pro LAN oder pro LAN-Segment miteinander vernetzen. Eine weitere Einschränkung ist, dass maximal 185 Meter Netzwerkkabel verwendet werden dürfen, ansonsten ist mit Störungen zu rechnen.
Bei solchen "Ethernet-" Netzwerken ist 10Base2 (10 Megabit über Koaxialkabel) der Standard. Weiterhin existiert noch die Möglichkeit, eine Netzwerkkarte über AUI (10 Megabit) anzuschliessen, dazu wird entweder direkt ein Transceiver aufgesteckt oder mittels Anschlussleitung. Dieser Transceiver wandelt das ganze dann auf ein anderes Medium um.
2) Sterntopologie
Bei dieser Topologie befindet sich ein Verteiler (sogenannter Hub/Switch) in der Mitte des Netzwerks. Die Computer sind "sternförmig" um diesen herum angeordnet. Pro PC wird eine Leitung zum Verteiler gelegt. Dafür benötigt man TP-Kabel (twisted pair) mit einem Western-Stecker (RJ45) (solche Stecker werden beispielsweise auch für ISDN-Karten verwendet). Natürlich lassen sich aber für Netzwerkverbindungen keine normalen ISDN-Kabel verwenden, da ISDN-Kabel und -Stecker eine unterschiedliche Pinbelegung haben. Die maximale Anzahl der PCs wird nur durch den verwendeten Verteiler begrenzt. Die 802.3 Ethernetnorm unterstützt nur 255 Rechner im Segment. Maximal sind 100 Meter Leitung pro PC erlaubt (Die Norm sagt: 90 Meter fest verlegt und 2 x 5 Meter zum Verbinden mit Endgerät und Verteiler).
Die Übertragung erfolgt bei der Sterntopologie via TP-Standard (Geschwindigkeit: entweder 10 oder 100 MBit) oder via Lichtwelle (selten + verhältnismässig teuer), Geschwindigkeit liegt hierbei im Gigabit-Bereich. (Das dürfte für Home-Netzwerke aber kaum in Frage kommen.)
Als Verteiler werden entweder HUBs oder Switches benötigt. Normalerweise werden (auch im Privatbereich) HUBs als Verteilerstationen benutzt.
3) Ringtopologie
[wird gerade überarbeitet]
7. Protokolle
1) TCP/IP:
Das TCP/IP Protokoll ist das Standard-Protokoll im Internet. Es besitzt die Möglichkeit, über mehrere Netzwerke geroutet zu werden. Die einzelnen Hosts werden über sog. IP-Adressen angesprochen. Diese Adressen setzt sich aus 4x8 Bit zusammen, und wird duch Punkte getrennt, zB: 212.35.10.16 . Die IP-Adresse ist geteilt in einen Netz/Host Anteil, und zwar abhängig von der Subnet-Maske (siehe weiter unten). Wenn die Subnet-Maske 255.255.255.0 ist, dann steht 212.35.10.x für das Zielnetzwerk, und x.x.x.16 für den Host, der in diesem Netzwerk steht.
Die Subnet-Mask besteht auch aus 4x8 Bit, und maskiert den Netz/Host Anteil.
Die Subnet-Mask 255.255.255.0 sagt aus (siehe Tabelle), daß die ersten drei Stellen die Adresse für das Netzwerk ist, und die letzte die Adresse für den Host. In einem Subnet ist die Subnet-Mask bei allen Hosts gleich (Subnetz = Netzwerk, in dem jeder Host den anderen auf Layer II (z.B. Ethernet) direkt addressieren kann).
Adressbereiche:
Die IP-Adressen werden in verschiedene Adressbereiche ("Klassen") aufgeteilt, class-a class-b usw..:
Früher wurden die IP-Adressen in Klassen aufgeteilt. Diese Klassen definierten eine default-Subnet-Mask abhängig von den ersten Bits der ganzen Adresse. Diese Klassifizierung wird heute zwar noch oft verwendet, im Internet (Routing) wurde sie aber abgeschafft (Classless Routing, es gibt keine Default-Masken mehr). Auch die Subnet-Maske wird heutzutage viel kompakter nur mit der Anzahl 1er in der Maske dargestellt.
Bsp:
1.2.3.4 / 255.0.0.0.0 = 1.2.3.4 /8
170.2.3.4 / 255.255.0.0.0 = 170.2.3.4/16
130.3.4.5 / 255.255.255.240 = 130.3.4.5/28
Netzwerk-Klasse
Subnet-Mask
Netzwerkadressen
A 255.0.0.0 0.0.0.0 - 126.255.255.254 B 255.255.0.0 128.0.0.0 - 191.255.255.254 C 255.255.255.0 192.0.0.0 - 223.255.255.254 Multicast 240.0.0.0 224.0.0.0 - 239.255.255.254
Multicast ist ein Bereich für Netzwerkadressen, auf dem mehrere Hosts gleichzeitig lauschen, wenn z.B.: ein Datenpaket an 255.255.255.255 gesendet wird, empfangen das alle Hosts, die sich in diesem Netzwerk befinden.
In der Tabelle "fehlen" die Adressen .255 absichtlich, da diese die Broadcasting-Adressen sind, an die die Broadcasting Daten für _alle_Rechner im Segment geschickt werden.
Private Adressbereiche:
Dadurch, dass das IP-Protokoll auch im Intranet benutzt wird, ist es erforderlich, dass es Private Adressbereiche gibt. Diese werden von einem Router nicht in das Internet geleitet. So gibt es z.B.: die Adresse 192.168.3.45 im Internet nicht.Wegen der drohenden Adress-Knappheit wurde die Herausgabe von IP-Adressen gestrafft. Für interne (von aussen nicht sichtbare) Netze werden deshalb meist Adressen aus dem 'privaten' Bereich gewählt. Diese werden auf dem öffentlichen Internet nicht geroutet. Damit ist sichergestellt, dass kein Rechner im Internet die gleiche IP-Adresse wie ein interner Rechner hat. Technisch gesehen existiert KEIN Unterschied zwischen privaten und nicht-privaten IP-Adressen; ein Router kennt den Unterschied a priori nicht. Gute Provider setzen aber Filter auf ihren Routern für diese Adressen.
Die mit 127 beginnenden Adressen sind für interne Prüfungszwecke gedacht. So hat jeder Rechner für sich selbst immer die Adresse 127.0.0.1. Auf diese Weise kann getestet werden, ob TCP/IP korrekt installiert wurde. (ping 127.0.0.1).
Netzwerk /Klasse
Subnet-Mask
Netzwerkadressen
A 255.0.0.0 10.0.0.0 - 10.255.255.254 B 255.255.0.0 172.16.0.0 - 172.31.255.254 C 255.255.255.0 192.168.0.0 - 192.168.255.254
Anschlussnummern (Port Numbers):
Damit auf einem Computer mehrere Dienste über TCP/IP ansprechbar sind, gibt es Portnummern. Jeder Client der über TCP/IP einen Server anspricht, tut dies mit der dem Dienst entsprechenden Portnummer.
Hier mal ein kleiner Auszug der Portnummern:
21 FTP File Transfer Protokoll
23 Telnet Terminal Console
25 SMTP Send Mail Transfer Protokoll (zum Mail versenden)
53 DNS Domain Name Service (zum Internet Namens Lookup)
80 HTTP HyperText Transfer Protokoll
110 POP3 Post Office Protokoll (zum Mail abholen)
119 NEWS Ohne diesen Port währe diese NG leer :-)
135 SMB für Windows Netzwerke über TCP/IP
139 SMB für Windows Netzwerke über TCP/IP
.......
65536 Ende der Portnummern
Jedesmal, wenn ein Host einen andern Host anspricht , gibt der den Empfänger Port an (z.B. 21), und generiert einen beliebigen Absenderport > 1024. Das ist dann der Port, auf dem die Rückantwort von dem anderen Host kommt.
Wer Infos bzgl. DHCP braucht, dem kann ich eine 66kB große, englische FAQ dazu schicken.
2) SPX/IPX
[noch nichts]
3) NetBEUI
[noch nichts]
II. Netzwerk zwischen nur zwei PCs (als Ersatz für "PC-Direktverbindung"):
1. Voraussetzungen:
- Beide PCs haben eine Netzwerkkarte eingebaut.
- Diese müssen im Gerätemanager richtig eingetragen sein und dürfen keine Konflikte verursachen.Beim Einrichten von Netzwerkkarten sollte man darauf achten (falls es sich nicht um PnP-Karten handelt), die Netzwerkkarten möglichst auf einen der "hohen" Interrupts (9, 10, 12) zu konfigurieren, um Interruptkonflikte zu vermeiden.
a) beide Karten haben TP-Anschlüsse:
Man benutzt ein crossed-Kabel. Dann kann man einen Hub sparen, aber nur zwei Rechner verbinden. Die Adernbelegung ist:
Name
Pin
Kabelfarbe
Pin
Name
"Datenrichtung"
TX+ 1 White/Orange 3 RX+ links -> rechts TX- 2 Orange 6 RX- RX+ 3 White/Green 1 TX+ rechts -> links RX- 6 Green 2 TX-
b) beide Karten haben BNC-Anschlüsse:
BNC-Kabel wird wie folgt verkabelt:
[EW] [T]
<------>
[T] [EWmE]
|| PC 1PC 2 [T]=T-Stück; [EW]=Endwiderstand; [EWmE]= ... mit Erdung, damit Spannungen abfließen können.
c) Eine Karte hat nur BNC, die andere nur TP:
Die beste Lösung ist ein billiger 5-Port-Hub. Der kostet bei 10MBit/s und mit BNC-Anschluss ca. 90 DM.
[EW] [T]
<------>
[T] [EWmE]
|| PC1HUB | <--- TP-Kabel PC2 [T]=T-Stück; [EW]=Endwiderstand; [EWmE]= ... mit Erdung, damit...
Man kann an selber Stelle ("HUB") auch einen "Mediaconverter" einsetzen, wenn man einen hat, aber AFAIK kosten die im Moment 250 (!) DM. Natürlich ist auch ein Switch möglich.
d) Bei Netzwerkkarten mit 100 MBit/s muss man folgendes beachten:
- keine BNC-Verkabelung möglich
- Die Verbindung mit 10MBit/s-Karten ist nur mit 10MBit/s Datenrate möglich, nicht mit 100.
- Mit reinen 100MBit-Karten kann keine Verbindung zu 10Mbit-Komponenten hergestellt werden, dazu braucht man 10/100MBit-Karten, sogenannte dual-speed-Karten.
- für 100MBit/s besondere Kabel nötig: category 5 = cat5. Ansonsten wie a).
2. Einrichtung unter Windows 9x:
Systemsteuerung-Netzwerk
Dort muss folgendes vorhanden sein (im Register "Konfiguration"):
1) die Netzwerkkarte selbst muss installiert sein (z. B. NE2000-Karte).
2) Der "Client für Microsoft-Netzwerke"; Dieser Client ist für die Verbindung zu anderen Computern zuständig, die das Windows 95/98 Netzwerk benutzen.
3) Das IPX/SPX-kompatible Protokoll oder das TCP/IP-Protokoll (bei Win 98 standardgemäss mit dabei).
Beispiel für Protokolleinstellungen TCP/IP:
Rechner1:
IP-Adresse festlegen
IP: 192.168.0.1 Subnetmask: 255.255.255.0
DNS & WINS deaktivieren
kein Gateway eintragen
Rechner2:
gleich, nur IP: 192.168.0.2
4) zuletzt noch (wichtig!) die "Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke".
Alle entsprechenden Komponenten hinzufügen.
Anschließend im Register "Identifikation" einen Computernamen, einen Namen für die Arbeitsgruppe und eine Beschreibung eingeben - die Computernamen müssen unterschiedlich, die Arbeitsgruppe muss auf den Rechnern im lokalen Netz gleich sein - auch die Groß- und Kleinschreibung.
Im Register "Zugriffssteuerung" wird für kleine Netzwerke am besten die Option "Zugriff auf Freigabeebene" gewählt. "Zugriffssteuerung auf Benutzerebene" soll nur dann gewählt werden wenn ein Server, z.B. WinNT4 oder Win2000 die Verwaltung des Netzwerkes übernimmt. Ansonsten kann es zu Fehlern kommen.
Die einzelnen Ressourcen (Ordner, Laufwerke [Festplatten und CD-ROM-Laufwerke] und Drucker) müssen vor der Benutzung freigegeben werden, dabei wird ein Name benötigt, unter dem das Gerät später in der "Netzwerkumgebung" erscheint, außerdem kann ein Passwort vergeben werden.
"FINDEN"
Ein häufiges Problem bei Windows-Netzwerken ist, dass sich die Rechner untereinander nicht immer sofort finden lassen (in der Netzwerkumgebung). Sucht man explizit nach einem Computer (Start->Suchen->Computer->Rechnername angeben) und findet den Rechner dann, so ist das völlig normal.
Das "Suchen" nach einem Rechner ist also der erste Schritt, wenn etwas nicht funktioniert. Findet man den Computer auch darüber nicht, liegt das Problem vermutlich tiefer. Das Utility "PING" kann hier zur Fehlersuche in TCP/IP-Netzen sehr hilfreich sein: Gibt man im MS-DOS-Fenster ein "ping
<IP-Adresse> " (ohne spitze Klammern und Anführungsstriche sowie Ersetzung des Wortes "IP-Adresse" durch die Adresse des gesuchten Rechners), so sollte man eine Antwort bekommen. Kommt nur ein "...timed out", so stimmt entweder mit der Installation des Protokolls nicht oder die Verbindung der beiden Rechner ist nicht fehlerfrei (Wackelkontakt, Kabelbruch, ...).
III. Netzwerk mit mehreren PCs
1. s. II., aber natürlich angepasst
2. s. II.
..IV. Produkte
1. irgendwie besondere Netzwerkkarten
a) 10MBit
b) 10/100MBit ISA
* 3Com Fast EtherLink 3C515-TX (200 - 320 DM) http://www.3com.com/products/nics/3c515tx.html* Intel® PRO/100 TX ISA Adapter http://www.intel.com/network/products/pro100tx_isa.htm
* HP ??? (260 DM)
c) 10/100MBit EISA
* 3Com Fast EtherLink 3C597-TX
* HP ??? (380 DM)
d) 10/100MBit und BNC
* SMC 9432 BTX - 10/100er Karte + BNC
* 3Com Fast EtherLink XL 3C905B-COMBO 10/100Mbs, RJ45, BNC, AUI; ca. 185 DM http://www.3com.de/produkte/nic/etherlink_fast_tx_combo.shtml
* Accton (Cheetah) EN1207D-TC/WOL, PCI + 10/100MBit RJ45+BNC; ca. DM 100,-
V. und nun...
1. (was: Internetsharing - s.u.)
2. (was: eMail-Server - s.u.)
3. (was: News-Server - s.u.)
4. time-Server
5. Einwahl-Server
http://hier-ist.de/isdn-server/
6. Wake on LAN
http://www.spettel.de/lanstart
http://www.amd.com/products/npd/overview/20212.html
VI. Links
1. auf Seiten mit Erklärungen auch für grosse Netze und andere BSe.
Verkabelung
http://studserver.uni-dortmund.de/~nomo/rj45.htm
http://www.accessnode.net/drew/hwb/
http://www.daetwyler.de/d/sonstige/inhalt.htm
Grundlagen
http://home.t-online.de/home/gerhard.glaser/
http://www.harbering.de unter Netzwerk-> Einsteiger
http://www.wown.com - World of Windows Networking
http://www.sohointer.net - SOHOinter.net Windows Networking
http://www.jhps.nl.com - JHPS Networking, Internet and Windows Utillities
http://www.ora.de/catalog/tcp2ger/
2. Software
a) Proxy-Server
* WinGate
* Sambar
* WebWasher http://www.siemens.de/servers/wwash/wwash_de/download.htm
* Jana-Server http://www.jana-server.ocm.de/
b) NAT-Programme
* virtualGateland von http://www.slhome.de/gateland
* WinRoute
** http://www.uq.net.au/~zzdmacka/the-nat-page/nat_windows.html
c) CAPI-Sharing-Programme
* virtualGateland http://www.slhome.de/gateland
* ISDN CAPI LAN Server (ISLA) von Hubert Hanewinkel in Neuried, kostet ca.DM120. http://home.t-online.de/home/hanewin
* VIRTUAL CAPI von HST, Preis ? http://www.high-soft-tech.de
* Stomper http://www.pflug.de/stomper.html
* AVM Ken http://www.avm.de/deutsch/products/software/details/ken.htm
d) eMail-Server
* VPOP3 http://www.vpop3.de
* Hamster http://home.knuut.de/tgl/
* Mailtraq http://www.mailtraq.de/
* Mailcoach http://www.mailcoach.com/
* Jana-Server http://www.jana-server.ocm.de/
e) News-Server
* DNews
* Hamster http://home.knuut.de/tgl/
* Mailtraq http://www.mailtraq.de/
* tortoise http://tortoise.maxwell.syr.edu
Profil-Wechsler:
* http://www.netswitcher.com, läuft unter W9x, WNT4 und W2k
* "Mobile Essential" von Symantec
..... to be continued :-)
© 2000 by Paul Muster
An dieser FAQ haben mitgewirkt:
An dieser FAQ haben viele Leser der z-netz.netzwerke-newsgroups mitgewirkt. Ich kann mittlerweile nicht mehr jeden einzeln aufführen (manche möchten es auch nicht!), aber ich danke euch allen!
Diese Html-Fassung hat als Grundlage die in der newsgroup "z-netz.netzwerke.peer-to-peer" von Paul Muster gepostete Text-Fassung, (mit kleineren Umstellungen bearbeitet von Christoph Licht)
Kleine Auswahl an relevanten Newsgruppen:
(Freie Newsserver können z.B. über http://muenz.com gefunden werden, hier die links über "news.cs.tu-berlin.de":