http://www.zuhause.de/geranien-beliebte-balkonpflanzen-richtig-pflegen-und-ueberwintern/id_55526908/index Geranien überwintern und vermehren ---------------------------------- Geranien lassen sich gut überwintern. Nachdem die Pflanzen aus dem Blumenkasten geholt und die Erde von den Wurzeln abgeschüttelt wurde, schneidet man die Triebe auf eine Länge von rund zehn Zentimeter zurück. Die Zeitschrift "Mein schöner Garten" rät, jede Pflanze in Zeitungspapier einzurollen und die Rollen mit der Öffnung nach oben in eine Stiege oder eine Kiste zu stellen. Im Winterquartier sollten idealerweise Temperaturen von fünf bis zehn Grad herrschen. Ab und zu sollte man die Geranien kontrollieren und die Triebe besprühen, damit sie feucht bleiben. Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem nutzt die Winterzeit, um die Geranien zu vermehren. Dazu schneidet sie die Pflanzen erst herunter und topft sie dann um. Bald darauf bilden die Pflanzen neue Triebe. Diese verwendet die Gartenexpertin als Stecklinge. Van Groeningen stellt die nicht winterharten Balkonpflanzen zum Überwintern in ihr Büro. Dort ist nachts und an den Wochenenden die Heizung aus, erläutert sie. Sie hält die Erde im Topf den Winter über feucht, aber nicht zu nass. Das seien optimale Bedingungen für die Kübelpflanzen. Duft der Geranie vertreibt Schädlinge ------------------------------------- Geranien speichern viel Wasser ------------------------------ Diese Fähigkeit kommt vielen Balkongärtnern zupass: Wer verreist, kann die Pflanzen eine Woche vor Urlaubsbeginn zurückschneiden und zu Urlaubsbeginn einmal kräftig wässern und düngen. Auch wenn sie über die folgenden zwei bis drei Wochen nur selten oder gar nicht gegossen werden, wachsen sie in der Zeit wieder zu schönen, blühenden Pflanzen. Mehr Licht für überwinterte Geranien ------------------------------------ Im Frühjahr können Geranien, die im Herbst aus den Balkonkästen zum Überwintern ins Haus geholt wurden, wieder etwas mehr ins Helle gestellt werden. "Werden die Tage länger und das Licht intensiver, holt man die Pflanzen in die Wohnräume", rät Martin Freiberg vom Botanischen Garten der Universität Leipzig. Die Blätter brauchen Zeit, um sich an die Helligkeit anzupassen, anderenfalls nehmen die Pflanzen Schaden. "Zuvor sollte man die zurückgeschnittenen Pelargonien in frische Erde topfen", erläutert Beate Kollatz von der Sächsischen Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden. "Die Pflanzen werden sachte angegossen, und schon bald treiben die Pelargonien aus dem Stock neu aus."